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Finnegan Events
"The littlest mobile Irish Pub"
Christoph Rehak
Untertorstr. 8
D-63688 Gedern

Cider

Apfelwein, Fruchtschaumwein und Cider werden immer beliebter. In den letzten Jahren konnten sowohl der klassische Apfelwein als auch Cidre und andere Getränke auf Basis von Apfel- und Fruchtwein einen wachsenden Umsatzanstieg verzeichnen. Ein uraltes Getränk wird durch neue Zutaten und geschickte Vermarktung zum Trend. Wir klären hier die meistgestellten Fragen zu diesem Getränk.

Was ist Cider eigentlich?

Cider ist ein alkoholisches Erfrischungsgetränk, das aus Äpfeln hergestellt wird, mit einem fruchtigen, leicht herben oder aber auch süßlichem Geschmack. Die Basis für Cider ist Apfelsaft, welcher fermentiert wird. Dabei wird der Fruchtzucker im Saft zu Alkohol umgewandelt.

Cidre, Cidre und Apfelschaumwein, was ist der Unterschied?

Anders als beim Bier sind die Begrifflichkeiten hier nicht so streng definiert. Der englische Cider und der französische Cidre sind im Grunde das gleiche Getränk, nämlich Apfelschaumwein oder Apfelsekt. Dazu werden die Äpfel gepresst und der Most unter Druck, also in einem geschlossenen Bottich oder in der Flasche vergoren.

Ist Cider das gleiche wie Apfelwein?

Cider und Apfelwein werden oft gleichgesetzt – sind aber nicht identisch 🍏🍺

Cider (auch „Cidre“) ist meist ein spritziger Apfel-Drink mit geringer bis mittlerer Alkoholstärke. Häufig ist er kohlensäurehaltig, schmeckt fruchtig-frisch und wird international (z. B. UK/Irland/Frankreich) oft als moderner, leicht trinkbarer Apfelgenuss serviert – perfekt für Sommerfeste, After-Work-Events und lockere Partys.

Apfelwein (Äbbelwoi)
Apfelwein ist traditionell – vor allem in Hessen – ein vergorener Apfelsaft mit trocken-säuerlichem Charakter. Er ist in der Regel weniger süß, häufig ohne Kohlensäure (oder nur leicht), und wird klassisch „pur“ oder als Schorle getrunken. Apfelwein passt hervorragend zu rustikalen Events, Vereinsfeiern, Firmenfeiern und authentischer regionaler Genusskultur.

Kurz zusammengefasst

  • Geschmack: Cider eher fruchtig & mild, Apfelwein eher trocken & herb

  • Kohlensäure: Cider oft spritzig, Apfelwein meist still/leicht perlend

  • Stil: Cider international-modern, Apfelwein regional-traditionell (z. B. Hessen)

FĂĽr Finnegan Events gilt:
Ob Cider-Bar oder Apfelwein-Station – wir beraten dich, welche Variante am besten zu deiner Veranstaltung passt und sorgen für ein stimmiges Getränkekonzept. 🍀

Hat Cider etwas mit Bier zu tun?

Wegen der Farbe und vielleicht des Vorhandenseins von Kohlendioxid wird Apfelmost oft mit Bier verglichen. Der Volksmund kennt ihn auch unter dem Begriff „Apfelbier“, was irrefĂĽhrend ist. Denn Cidre hat mehr mit Wein gemeinsam als mit Bier. Allerdings gehört er unbedingt zum englischen Bierlokal. Vor allem in Grossbritannien hat jeder Pub neben verschiedenen Bieren mindestens einen wohlschmeckenden „Apfelnektar“ am Zapfhahn.

Wie wird Cider hergestellt?

Die Herstellung von Cider ist ganz einfach: Ă„pfel ernten, Saft auspressen, reifen lassen – fertig. Die Ă„pfel werden in einem ersten Schritt also gepresst. Meist werden dazu kleine, runzlige, saure Sorten verwendet. AnschlieĂźend wird der Apfelsaft fermentiert. Dabei wird der Fruchtzucker im Cider von Hefepilzen unter anderem in Alkohol und Kohlensäure zerlegt. FrĂĽher bewerkstelligten dies natĂĽrliche Hefen, die von Haus aus im Apfel enthalten sind, inzwischen werden jedoch meist speziell gezĂĽchtete Kulturen beigemischt, um den Fermentierungsprozess zu optimieren. Die Fermentierung und Reifung des Ciders dauert je nach Sorte mehrere Wochen bis zu zwölf Monaten.

Gibt es unterschiedliche Geschmacksrichtungen von Cider?

Der Geschmack richtet sich nach der Frucht die verwendet wird. Meistens ist die Apfelsorte oder die Beeren sowie die Birnen für den Geschmack verantwortlich. Aber auch der Herstellungsprozess spielt eine wesentliche Rolle. Wie beim Wein auch kann der Cidermacher beeinflussen, ob er ein trockenes oder liebliches Endprodukt produzieren möchte. Dazu wird einfach die Gärung beim gewünschten Restzuckergehalt gestoppt. Da bei einem trockenen Cidre mehr Zucker vergärt, entsteht auch mehr Alkohol. Daher sind trockene Apfel-Cider meist alkoholreicher. Auch die Gärzeit hat einen Einfluss auf den Geschmack, je nach Gärzeit, entstehen verschiedene Arten.

Jede Apfel- oder Birnensorte hat einen etwas anderen Geschmack sowie individuelle Eigenschaften. So ergeben unterschiedliche Apfel- oder Birnensorten ganz unterschiedliche Cider. Die einen werden etwas säurebetonter, andere süßer und wieder andere haben einen höheren Gerbstoffgehalt. Es wird auch Cidre aus Beeren, wie z. B. Waldbeeren hergestellt. Außerdem können für die Gärung verschiedene Hefen verwendet was sich wiederum auf den Geschmack auswirkt.

Wie wird Cider getrunken?

Das fruchtig prickelnde Getränk aus Äpfeln oder Birnen erfrischt am besten bei 8 bis 12 Grad Celsius, weil Apfelwein bei dieser Temperatur sein volles Aroma entwickeln kann. Aber auch auf Eiswürfeln ergibt es einen Gaumenschmaus. In Frankreich trinkt man Cidre traditionell aus bauchigen Keramiktassen ohne Henkel. Spritziger wirkt er in Weingläsern oder hohen Pint Gläsern.  An den heißen Tagen kann man einen frischen oder süßen Cider am besten noch mit ein paar Eiswürfeln im Glas genießen. Dieser komplexe Apfelmost kann auch eine schöne Kombination mit bestimmten Gerichten sein.

Cider Sorten