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Finnegan Events
"The littlest mobile Irish Pub"
Christoph Rehak
Untertorstr. 8
D-63688 Gedern
Rund um den St. Patrick’s Day erleben Sie mit uns die besondere Energie und die mitreißende Stimmung dieses einzigartigen Feiertags – ob direkt in Irland oder bei Ihrer eigenen Veranstaltung. Für einen Tag färben wir die Welt grün und lassen den irischen Geist überall spürbar werden.
Jedes Jahr am 17. März, dem St. Patrick’s Day, zeigen irische Gemeinden, Städte und Liebhaber der irischen Kultur auf der ganzen Welt ihren Stolz auf Irland. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Paraden und Festen wird dieser besondere Tag gefeiert und Menschen rund um den Globus kommen zusammen, um das berühmte irische Spektakel gemeinsam zu erleben.
Auch in Dublin kehrt das St. Patrick’s Festival in eindrucksvoller Form auf die Straßen zurück. Vom 16. bis 19. März erwartet die Besucher die größte Parade aller Zeiten sowie ein vielfältiges Programm mit Veranstaltungen im Festivalviertel und in der gesamten Stadt. Musik, Kultur und ausgelassene Stimmung prägen diese Tage in der irischen Hauptstadt.
In Armagh, dem historischen Zentrum des Heiligen Patrick, steht das Home of St. Patrick Festival im Zeichen der Wurzeln des Nationalheiligen. Mit einem abwechslungsreichen Online-Programm aus Kultur, Comedy, Musik und traditionellem irischem Tanz wird hier die Geschichte und Bedeutung St. Patricks auf moderne Weise gefeiert.
Ganz gleich, wo auf der Welt Sie sich befinden: Ziehen Sie am St. Patrick’s Day etwas Grünes an, bringen Sie gute Laune mit und feiern Sie mit. Irland lässt Herzen höherschlagen – überall auf der Welt.
Der St. Patrick’s Day, der jedes Jahr am 17. März gefeiert wird, ist weltweit bekannt. Viele verbinden ihn mit bunten Paraden, grüner Kleidung und geselligem Beisammensein in Pubs. Doch hinter den fröhlichen Feierlichkeiten steckt eine lange Geschichte mit religiösem und kulturellem Ursprung. Um die heutige Bedeutung des St. Patrick’s Day zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf den heiligen Patrick und die irischen Traditionen.
St. Patrick, auf Irisch Pádraig, gilt als Schutzpatron Irlands und ist die zentrale Figur des Feiertags. Über sein Leben ist historisch nur wenig gesichert, dafür gibt es zahlreiche Legenden. Man geht davon aus, dass Patrick um 385 n. Chr. in Britannien geboren wurde, das damals Teil des Römischen Reiches war.
Im Alter von etwa 16 Jahren wurde er von irischen Piraten entführt und als Sklave nach Irland gebracht. Dort musste er mehrere Jahre unter harten Bedingungen arbeiten. In dieser Zeit fand er zum christlichen Glauben, der sein weiteres Leben stark prägte. Nach etwa sechs Jahren gelang ihm die Flucht zurück nach Britannien.
Dort erhielt Patrick eine religiöse Ausbildung und wurde später zum Priester geweiht. Einige Jahre danach entschloss er sich, nach Irland zurückzukehren. Sein Ziel war es, das Christentum unter den damals überwiegend heidnischen Iren zu verbreiten. Als Missionar und späterer Bischof soll er durch Predigten und sein Auftreten viele Menschen überzeugt haben.
Eine der bekanntesten Legenden erzählt, dass Patrick das dreiblättrige Kleeblatt, den sogenannten Shamrock, nutzte, um die christliche Dreifaltigkeit zu erklären: Gottvater, Sohn und Heiliger Geist. Deshalb gilt das Kleeblatt bis heute als Symbol des St. Patrick’s Day.
Eine weitere berühmte Erzählung besagt, dass Patrick alle Schlangen aus Irland vertrieben habe. Da es auf der Insel vermutlich nie Schlangen gab, wird diese Geschichte meist symbolisch gedeutet. Die „Vertreibung der Schlangen“ steht sinnbildlich für die Verdrängung des Heidentums durch das Christentum.
Patrick starb vermutlich im Jahr 461 n. Chr. am 17. März. Dieses Datum wurde später zu seinem offiziellen Gedenktag.
Ursprünglich war der St. Patrick’s Day ein rein religiöser Feiertag. Im Jahr 1631 erklärte die katholische Kirche den 17. März offiziell zum Gedenktag des heiligen Patrick. Lange Zeit wurde dieser Tag in Irland eher ruhig und besinnlich begangen – mit Kirchenbesuchen, Gebeten und teilweise auch mit Fasten.
Erst im 18. und 19. Jahrhundert änderte sich der Charakter des Feiertags. In dieser Zeit verließen viele Iren ihre Heimat, vor allem wegen Hungersnot, Armut und politischer Unterdrückung. Besonders viele wanderten in die Vereinigten Staaten aus. Die irische Diaspora spielte eine entscheidende Rolle dabei, den St. Patrick’s Day über Irland hinaus bekannt zu machen.
In den USA entwickelte sich der Feiertag zunehmend zu einem Ausdruck von irischem Stolz und Identität. Bereits im 18. Jahrhundert fanden dort erste Feiern statt. Die erste bekannte St. Patrick’s Day Parade wurde 1737 in Boston veranstaltet, gefolgt von New York im Jahr 1762.
Diese Paraden hatten eine große symbolische Bedeutung. Sie stärkten das Gemeinschaftsgefühl der irischen Einwanderer, die in dieser Zeit oft mit Vorurteilen und Ausgrenzung konfrontiert waren. Der St. Patrick’s Day wurde so zu einem wichtigen kulturellen Ereignis innerhalb der amerikanisch-irischen Gemeinschaft und gewann im Laufe der Jahre immer mehr an Popularität.
Heute wird der St. Patrick’s Day auf der ganzen Welt gefeiert. Nicht nur Menschen mit irischen Wurzeln nehmen daran teil, sondern auch viele, die einfach Freude an der besonderen Atmosphäre haben. In Städten wie New York, Boston, Chicago, Dublin oder Sydney finden große Paraden und Feste statt. Diese Veranstaltungen sind oft beeindruckend: Musik, Tanzgruppen, festlich geschmückte Wagen und Tausende von Menschen in grüner Kleidung prägen das Bild.
Grün ist die zentrale Farbe des Tages. Sie steht für Irland, die „grüne Insel“, und für das dreiblättrige Kleeblatt, das als inoffizielles Symbol des Feiertags gilt. Der Brauch, grüne Kleidung zu tragen oder sich sogar grün zu schminken, hat sich über viele Jahre entwickelt und gehört heute fest dazu. Ein besonders bekanntes Beispiel ist Chicago, wo der Chicago River jedes Jahr zum St. Patrick’s Day grün eingefärbt wird – ein Spektakel, das viele Besucher anzieht.
Auch das Feiern in Pubs spielt eine große Rolle. Bier, vor allem irische Sorten wie Guinness, gehört für viele Menschen einfach dazu. In zahlreichen Städten sind Kneipen und Restaurants bis spät in die Nacht gefüllt. Auch wenn dieser ausgelassene Charakter nicht dem ursprünglichen religiösen Hintergrund entspricht, ist er heute fest mit dem modernen St. Patrick’s Day verbunden.
Trotz aller Partystimmung bleibt der St. Patrick’s Day für viele Iren ein religiöser Feiertag. In Irland beginnt der Tag häufig mit einem Kirchenbesuch. Dort wird an das Leben des heiligen Patrick erinnert und an seine Bedeutung für die Verbreitung des Christentums im Land.
Darüber hinaus steht die irische Kultur im Mittelpunkt. In Schulen und Gemeinden finden Veranstaltungen statt, bei denen traditionelle Tänze, Gedichte und Musik aufgeführt werden. Irische Folkmusik mit Instrumenten wie Geige, Akkordeon oder Tin Whistle ist dabei ein fester Bestandteil.
Auch das Essen und Getränke spielen eine wichtige Rolle. Typische Gerichte sind zum Beispiel Corned Beef mit Kohl, Irish Stew oder Soda Bread, ein traditionelles irisches Brot ohne Hefe. Diese Speisen gehören für viele Familien einfach zum Feiertag dazu.
Heute wird der St. Patrick’s Day auch in Ländern gefeiert, die keine direkte Verbindung zu Irland haben. In Deutschland gibt es zum Beispiel Veranstaltungen in Städten wie München oder Berlin. Auch in Ländern wie Japan, Russland oder Argentinien erfreut sich der Feiertag zunehmender Beliebtheit – oft rund um irische Pubs.
Ein besonders eindrucksvolles Zeichen dieser weltweiten Verbreitung ist die „Global Greening“-Aktion. Dabei werden bekannte Gebäude und Sehenswürdigkeiten am 17. März grün beleuchtet. Dazu zählen unter anderem das Empire State Building in New York, die Oper in Sydney oder andere berühmte Bauwerke rund um den Globus.
Neben der Begeisterung gibt es auch kritische Stimmen. Manche bemängeln, dass der religiöse Ursprung des Feiertags durch Kommerzialisierung und starken Alkoholkonsum in den Hintergrund geraten ist. Besonders außerhalb Irlands wird der St. Patrick’s Day oft eher als Party-Event wahrgenommen.
Auch stereotype Darstellungen werden kritisiert. Das Bild des ständig feiernden oder trinkenden Iren wird der Vielfalt und Tiefe der irischen Kultur nicht gerecht und wird von vielen als problematisch empfunden.
Der St. Patrick’s Day ist ein besonderer Feiertag, der tief in der Geschichte Irlands verwurzelt ist und sich zugleich zu einem weltweiten Ereignis entwickelt hat. Zwischen religiösem Gedenken, kulturellen Traditionen und ausgelassenen Feiern bietet der 17. März viele Möglichkeiten, Irland und seine Kultur zu würdigen.
Auch wenn sich der Charakter des Tages im Laufe der Zeit verändert hat, bleibt er ein starkes Symbol für Gemeinschaft, Identität und Verbundenheit – nicht nur für die irische Diaspora, sondern für alle, die sich Irland nahe fühlen.